Vor dem Brandenburger Tor halten Demonstrierende eine Flagge in blau-gelb mit der Aufschrift "Stop Putin Stop War"

Auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es viele Möglichkeiten, die Menschen in der Ukraine – neben Spenden – zu unterstützen. 

Wir stellen Ihnen Plattformen und Initiativen vor und geben Tipps, wie Sie die ukrainische Bevölkerung auch aus dem Ausland direkt und indirekt unterstützen können.

 

Machen Sie bei unserer Pack-Aktion mit

In Kooperation mit unserer ukrainischen Partnerorganisation Vostok SOS haben wir die Hilfsaktion WIR PACKEN FÜR DIE UKRAINE ins Leben gerufen. Unternehmen in Deutschland und der Schweiz mobilisieren dabei ihre Mitarbeitenden, um Hilfsgüter für die Ukraine in standardisierte Pakete zu packen, die jeweils den Bedarf einer Person für 15 Tage deckt. Die Inhalte dieser Hilfspakete stellt Libereco den Unternehmen gegen Spende zur Verfügung. Libereco beschafft die Hilfsgüter und kümmert sich zudem um die Logistik sowohl in Deutschland und der Schweiz als auch den Transport in die Ukraine. Dort übernimmt Vostok SOS die Verteilung der Hilfspakete.

Engagieren Sie sich für Geflüchtete aus der Ukraine

    • Wichtig: Fahren Sie nicht spontan und auf Eigeninitiative zur ukrainischen Grenze. Die Nachbarländer zur Ukraine, insbesondere Polen, haben selbst zahlreiche freiwillige Helfer*innen mobilisiert. Es gibt derzeit vor Ort keinen weiteren Bedarf. Spenden Sie zudem keine Güter, wenn diese nicht vorher von ukrainischen Organisationen angefordert wurden.
    • Sie möchten Geflüchteten im Ausland oder beim Ankommen in Deutschland helfen, Transporte unterstützen, können eine Unterkunft zur Verfügung stellen oder möchten anderweitig helfen: Registrieren Sie sich bei #LeaveNoOneBehind.
    • Ihre Anfrage wird dann an passende Organisationen weitergeschickt oder Sie bekommen weitere Informationen zugesendet. Die Initiative #LeaveNoOneBehind koordiniert die Hilfsangebote und vernetzt freiwillige Helfer*innen und Organisationen. Auch Libereco ist hier als Hilfsorganisation registriert.
    • Wenn Sie eine Privat-Unterkunft bereitstellen können, können Sie sich auch bei #Unterkunft Ukraine registrieren
    • Wenn Sie Geflüchteten in der Schweiz eine Privat-Unterkunft zur Verfügung stellen möchten, können Sie sich über das Campax-Formular oder bei RonOrp registrieren.

Bauen Sie politischen Druck auf

    • Zeigen Sie Ihre Solidarität mit der Ukraine bei den zahlreichen Demonstrationen und Mahnwachen, aktuell überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert werden. Wenn in Ihrem Ort noch keine Demonstration geplant ist: Ergreifen Sie die Initiative, vernetzen Sie sich und organisieren Demonstrationen oder Mahnwachen!
    • Kontaktieren Sie die Abgeordneten Ihres Wahlkreises (Deutschland) oder Ihres Kantons (Schweiz) und rufen Sie diese dazu auf, sich mit der Ukraine zu solidarisieren und auf die aktuelle Situation aufmerksam zu machen. Auf der Webseite des Bundestages  und der Webseite des Schweizer Parlaments können Sie recherchieren, wer Ihren Wahlkreis bzw. Kanton vertritt.
    • Wenn Sie Teil einer Organisation oder eines Unternehmens sind: Veröffentlichen Sie auch darüber hinaus Stellungnahmen und zeigen Sie damit Ihre Solidarität mit der Ukraine.
    • Sie selbst können daneben Petitionen zum Thema unterzeichnen, zum Beispiel auf Change.org.

Schaffen Sie Öffentlichkeit für die Situation in der Ukraine

    • Teilen Sie Informationen über die aktuelle Situation in der Ukraine auf Ihren Social-Media-Kanälen. Achten Sie dabei bitte darauf, welche Information Sie teilen – nutzen sie ausschließlich seriöse Nachrichtenquellen, da aktuell viele Falschinformationen in Umlauf sind (diese sind auch aktiver Teil der russischen Kriegsführung). 
    • Aktuelle Informationen und Hintergründe in deutscher Sprache finden Sie etwa auf den Webseiten von Ukraine Verstehen und Dekoder sowie deren Social-Media-Kanälen.
    • Aktuelle Informationen in englischer Sprache finden Sie bei ukrainischen Medien, insbesondere The Kyiv Independent, The New Voice of Ukraine und, Stopfake.org oder zum Beispiel auf Instagram bei @svidomi_eng.
    • Achten Sie außerdem darauf, die richtigen Bezeichnungen zu nutzen, wenn sie über die aktuelle Situation sprechen, also beispielsweise „Russland-Ukraine-Krieg“ anstatt „Ukrainekrise“

Spenden Sie und teilen Sie Spendenaufrufe

    • Zusammen mit unserer langjährigen ukrainischen Partnerorganisation Vostok SOS hat Libereco eine umfangreiche Hilfsaktion für die Ukraine gestartet. Dabei geht es darum, die dringendsten Bedürfnisse der Menschen in der unmittelbaren Gefahrenzone zu adressieren, ihnen Medikamente, Hygieneartikel und Verbandsmaterial zu bringen, ihnen bei der Evakuierung zu helfen und temporäre Wohnmöglichkeiten für sie zu finden.

Weitere Spendenmöglichkeiten:

Unterstützen Sie Libereco mit einer längerfristigen Mitgliedschaft

Die Arbeit von Libereco in der Ukraine ist langfristig angelegt und geht weit über das aktuelle Kriegsgeschehen hinaus. Wenn Sie sich aktiv oder passiv längerfristig bei Libereco und für unsere Themen engagieren wollen, freuen wir uns sehr über Ihre Mitgliedschaft. Alle Informationen diesbezüglich finden Sie hier.