In der Ukraine ist wegen des russischen Angriffskrieges vielerorts die Versorgung zusammengebrochen. Vor allem der Osten des Landes ist dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Mit der Aktion WIR PACKEN FÜR DIE UKRAINE ermöglichen wir praktische Hilfe, die Notleidende direkt erreicht und sie mit lebensnotwendigen Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln versorgt. Wir agieren dort, wo die großen Hilfsorganisationen nicht tätig sind – abseits der großen Städte, in nur schwer zugänglichen Gebieten und in unsicheren Regionen, in denen Beschuss droht.

Libereco koordiniert die Aktion in Deutschland und der Schweiz, kümmert sich um die Logistik, die Organisation der Pack-Aktionen und die Mobilisierung ehrenamtlicher Pack-Helfer*innen in den beiden Ländern sowie den Transport in die Ukraine. Dort werden die dringend benötigten Hilfsgüter durch unsere langjährige ukrainische Partnerorganisation Vostok SOS mittels Zug, Lkw und Kleintransportern weitertransportiert und von einem Netzwerk Freiwilliger verteilt.

Gemeinsam (an-)packen

Weil die internationalen Hilfen für die Ukraine mittlerweile deutlich abgenommen haben und die Inhalte der Pakete viel Geld kosten, setzen wir auf die Unterstützung von Unternehmen. Zusammen füllen wir diese Lücke! Schon ein vergleichsweise kleiner Beitrag ermöglicht direkte Hilfe für die Menschen in der Ukraine:

    • 1 Palette Hilfspakete für Babys (35 Stück à 43 Euro) – Kosten: 1.500 Euro
    • 1 Palette Hilfspakete für Erwachsene (28 Stück à 68 Euro) – Kosten: 1.900 Euro
    • 5 Paletten (147 Hilfspakete, gemischt) – Kosten: 9.100 Euro
    • 10 Paletten (294 Hilfspakete, gemischt) – Kosten: 18.200 Euro
    • 16 Paletten, halber 40-Tonnen-Lkw (469 Hilfspakete, gemischt) – Kosten: 29.300 Euro
    • 33 Paletten, ein 40-Tonnen-Lkw (966 Hilfspakete, gemischt) – Kosten: 60.400 Euro

Spenden Sie jetzt und machen Sie Ihr Engagement sichtbar!

Ihre Spende wird dafür verwendet, um die Nahrungsmittel und Hygieneartikel für die Pack-Aktion zu beschaffen. Falls gewünscht und nach Absprache kleben wir auf die von Ihnen finanzierten Pakete deutlich sichtbar Ihr Firmenlogo. Sowohl von der Pack-Aktion selbst als auch von der Verteilung der Pakete in der Ukraine erhalten sie von uns selbstverständlich Bildmaterial.

FAQ

Sie haben noch Fragen zur Pack-Aktion? In unserem FAQ-Bereich finden Sie alle relevanten Informationen. In einem extra Artikel können Sie zudem alles über unsere große Pack-Aktion mit Borussia Dortmund erfahren.

Warum ist die Hilfsaktion WIR PACKEN FÜR DIE UKRAINE notwendig?

Russland hat am 24. Februar nach bereits acht Jahren Krieg im Osten der Ukraine mit einer Großinvasion gegen das EU-Nachbarland begonnen. Millionen Menschen leben seitdem in Gebieten, in denen die Versorgung zusammengebrochen ist. Etliche weitere haben ihr Zuhause verlassen und befinden sich nun innerhalb des Landes auf der Flucht. All diese Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Diese ist in Anbetracht der anhaltenden Kriegshandlungen besonders schwierig und findet sogar teilweise unter Beschuss statt.

Die Pack-Aktion gewährleistet zum einen schnelle und effiziente Verteilung von Paketen, was sicherstellt, dass Menschen trotz kritischer Situationen versorgt werden können. Die Pakete sind außerdem handlich und gut zu transportieren, d.h. auch mit kleineren Autos können Verteilungen bewerkstelligt werden und Menschen können sie die Pakete auch selbst an Ausgabestellen abholen.

Zum anderen wird so sichergestellt, dass nur benötigte Güter, die nach Vorgaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen zusammengestellt und auf Tauglichkeit getestet sind, geliefert werden. Ein Hilfspaket der Pack-Aktion deckt den Bedarf an Lebensmitteln und Hygieneartikeln einer Person für 15 Tage. Diese Zeitspanne lässt genug Zeit, um viele verschiedene Spots anzufahren und regelmäßig zu beliefern. Da die Pakete alle nach einer einheitlichen Packliste gepackt sind und somit dieselben Hilfsgüter beinhalten, kann Streitereien vorgebeugt werden.

Wem wird mit der Hilfsaktion geholfen?

Geholfen wird ausschließlich Zivilisten. Viele von ihnen haben aufgrund des Krieges alles verloren und kämpfen um ihr Überleben. Die Anfragen nach Hilfspaketen kommt von Notunterkünften, Gemeinden und anderen offiziellen Stellen. Nach einer offiziellen Anfrage werden die Pakete geliefert. Danach bekommen wir eine vorab abgesprochene Dokumentation der Verteilung. Zudem verlassen wir uns auf unser Netzwerk jahrelanger Partner*innen, mit denen wir bereits seit teils acht Jahren in der humanitären Hilfe in der Ukraine kooperieren.

Wer steckt hinter WIR PACKEN FÜR DIE UKRAINE?

Die Aktion wurde von Libereco und Vostok SOS ins Leben gerufen. Beide Organisationen sind bereits seit 2015 in enger Partnerschaft aktiv. Humanitäre Hilfe stellt schon seit Beginn der Zusammenarbeit einen wichtigen Arbeitsbereich dar und wurde seit dem 24. Februar diesen Jahres massiv ausgebaut. Durch die langjährige Partnerschaft verfügen wir über Regionalkompetenz, Sprach- und Ortskenntnisse sowie ein flächendeckendes Netzwerk im ganzen Land und vor allem im Donbas.

Wie wird die Hilfsaktion organisiert?

Die teilnehmenden Unternehmen spenden Geld, damit Libereco davon Hilfsgüter kaufen kann. Wir mobilisieren anschließend ehrenamtliche Helfer*innen für die eigentliche Pack-Aktion, bei der nach einer vorgegebenen Packliste standardisierte Pakete gepackt werden. Wir koordinieren die Aktion, unterstützen vor Ort und kümmern uns um den Transport in die Ukraine.

Die Verteilung der Hilfsgüter in der Ukraine wird durch das landesweite Netzwerk unserer Partnerorganisation Vostok SOS organisiert und dokumentiert. Nach der Bedarfsermittlung mithilfe eine Telefon-Hotline und von Kontakten zu offiziellen Stellen im Land werden die Hilfslieferungen im Einsatzbüro von Vostok SOS in der ukrainischen Grenzstadt Uschhorod zusammengestellt und anschließend vor Ort verteilt. Vostok SOS kann die Verteilung von bis zu 60.000 Hilfspaketen pro Monat sicherstellen.

Sollte man für die Produkte nicht auch das lokale Gewerbe in der Ukraine berücksichtigen?

Dies wird in anderen Projekten realisiert. Jedoch ist die Versorgungslage im Land angespannt und die meisten Produkte unterliegen einem Abgabelimit auf haushaltsüblichen Mengen. Zudem ist die Situation sehr dynamisch – neue Versorgungslücken können quasi aus dem Nichts entstehen (oft durch Bombardements von Warenlagern, Transportwegen, etc.), aber genauso schnell wieder geschlossen sein. Um das Risiko eines totalen Ausfalls zu minimieren, ist es wichtig, eine verlässliche Versorgungskette außerhalb des Landes aufrechtzuerhalten und verschiedene Versorgungsmöglichkeiten sicherzustellen. Um genau diese Lücke so klein wie möglich zu halten, wurde WIR PACKEN FÜR DIE UKRAINE ins Leben gerufen.

Welche Hilfsgüter werden gepackt?

Wir haben nach Standards des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen die Zusammenstellung der Hilfspakete berechnet und geben die Inhalte fix vor. Es gibt zwei verschiedene Paketvarianten, beide enthalten haltbare Lebensmittel sowie Hygieneprodukte für 15 Tage:

    • Standard-Paket für Erwachsene
    • Baby-Paket für Babys und Kleinkinder

Wer kann an WIR PACKEN FÜR DIE UKRAINE teilnehmen und was sind die Voraussetzungen?

Teilnehmen können alle Unternehmen, die Interesse daran haben humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine zu leisten. Um die Unkosten für die Inhalte der Hilfspakete zu decken bittet Libereco um Spenden. Der Inhalt eines Hilfspaketes kostet uns im Einkauf zwischen 43 Euro (Baby-Paket) und 68 Euro (Standard-Paket), dazu kommen noch Transportkosten.

Können wir eine Spendenquittung erhalten?

Selbstverständlich! Nach Eingang Ihrer Spende erhalten Sie automatisch eine Spendenquittung. Alle Spenden an Libereco sind in Deutschland sowie der Schweiz steuerlich absetzbar.

Libereco – Partnership for Human Rights e.V. ist in Deutschland durch den Freistellungsbescheid des Finanzamtes Köln-West vom 23.04.2021, Steuernummer 223/5912/0570, als gemeinnützige Organisation gemäß §5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 GewStG von der Gewerbesteuer befreit, weil sie ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten, gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff. AO dient.

Libereco – Partnership for Human Rights ist in der Schweiz vom Kantonalen Steueramt Zürich mit Schreiben 15/10 261 vom 04.06.2015 wegen Verfolgung von gemeinnützigen Zwecken von der Steuerpflicht befreit worden.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Die Aktion wird durch unsere beiden Koordinatorinnen betreut. Besonders unsere Referentin für humanitäre Hilfe, Ira Ganzhorn, steht Ihnen für Detailfragen zur Verfügung.

Was gibt es bei der Kommunikation der Pack-Aktion zu beachten?

Um Aufmerksamkeit für die Hilfsaktion WIR PACKEN FÜR DIE UKRAINE und die Teilnahme Ihres Unternehmens zu generieren, können Sie gerne auf Ihren eigenen Kanälen über die Pack-Aktion berichten. Wir liefen Ihnen dafür nach Rücksprache kostenfrei das Material. Treffen Sie nach der Pack-Aktion eine Bildauswahl und verfassen Sie die Texte für die einzelnen Kanäle (zum Beispiel Corporate Blog, Intranet, Social Media, Webseite, Newsletter). Diese Informationen sollten im Text enthalten sein:

    • der Name der Hilfsaktion: WIR PACKEN FÜR DIE UKRAINE
    • die Organisationen hinter der Hilfsaktion Libereco – Partnership for Human Rights (kurz Libereco) und Vostok SOS
    • den Hintergrund bzw. das Ziel der Hilfsaktion
    • Statement zur Motivation der Teilnahme Ihres Unternehmens an der Hilfsaktion
    • einen Aufruf an andere Unternehmen, an der Aktion teilzunehmen

Bei der Veröffentlichung von Posts auf Ihren Social Media Kanälen können Sie folgende Hashtags verwenden, um die Reichweite zu erhöhen: #WirPackenFürDieUkraine, #Libereco, #HelpForUkraine, #UkraineHilfe, #HumanitarianAid, #LeaveNoOneBehind und #StandWithUkraine

Bitte markieren Sie bei Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken die Profile von Libereco und Vostok SOS:

    • Instagram: @liberecophr, @vostoksos_ua
    • Facebook: @LiberecoPHR, @vostoksos
    • LinkedIn: @libereco-phr, @vostoksos
    • Twitter: @LiberecoPHR, @vostoksos

Gerne können Sie auf unsere Kampagnen-Webseite für weitere Informationen verweisen: https://www.libereco.org/pack-aktion

Bekommen wir Informationen über beziehungsweise Fotos von der Ankunft und Verteilung der Hilfsgüter?

Eine 100-prozentige Nachverfolgung der einzelnen Paletten ist nicht möglich. Allerdings werden die Ankunft der Lkws in der ukrainischen Zielregion sowie die Verteilungen fotografisch dokumentiert – vorausgesetzt die Sicherheit der Empfänger*innen und Volunteers wird dadurch nicht gefährdet. Ein Sicherheitsrisiko besteht zum Beispiel dann, wenn die Verteilung unter Beschuss stattfinden muss oder wenn sensible Geodaten von Notunterkünften etc. dokumentiert würden. Wir bemühen uns im Angesicht der angespannten Sicherheitslage eine möglichst umfassende Dokumentation zu ermöglichen und beiden Seiten gerecht zu werden.